Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black

Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black

Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black

Über uns

Renate Warren

Die ägyptischen Abenteuer von Kathryn Black ist eine lange Fantasy-Geschichte in mehreren Bänden mit offenem Ausgang.

Entstanden ist sie, weil Graham, der Autor, Ägypten liebt, das Schreiben liebt und vor lauter phantastischen Geschichten in seinem Kopf schon die nächsten fünf Bände vor sich sieht – mindestens. Die Einfälle sprudeln nur so aus ihm heraus, ich wundere mich immer wieder, woher er sie nimmt. Er kann sie gar nicht so schnell aufschreiben, wie sie entstehen.

Graham kennt Ägypten sehr gut, er hat oft monatelang in Luxor gelebt. Seine Ideen kamen ihm oft, wenn er wieder und wieder die atemberaubenden Grabmalereien angeschaut hat. Sie haben ihm neben der realen Historie Geschichten erzählt – seine Geschichten.

Die Götter, Pharaonen, Noblen und kleinen Leute des alten Ägypten, die so lebendig, weise, kriegerisch, machthungrig, großmütig oder selbstverliebt über die Tempelwände spazieren, werden in seinen Büchern zu individuellen Charakteren – handelnden Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen, die man in jedem neuen Band sofort wiedererkennt.

Es gibt zwei Schlüssel zum Verständnis der Serie. Der erste ist, dass alle diese historischen Persönlichkeiten nach Tausenden von Jahren im Jenseits wieder auferstanden sind und im heutigen Luxor auf moderne Menschen treffen. Das Jenseits ist ein direktes Abbild des Diesseits, dort finden dieselben Machtkämpfe, Intrigen und Allianzen statt. Der zweite Schlüssel sind die Erinnerungen aus der Vergangenheit, die die jugendlichen Hauptakteure Kate, Alex und Kairo, später auch Emmy, in unregelmäßigen Abständen heimsuchen. Genau genommen sind es nicht Erinnerungen, sondern Bewusstseinszustände, die bewirken, dass ihre Protagonisten Dinge „sehen", wie sie in der Vergangenheit waren. Sie sind oft hilfreich, wenn Gefahr droht, sie sind aber auch schwer zu verarbeiten, da schon die reale Welt für Jugendliche verwirrend genug ist.

Die Welt in Grahams Fantasy-Büchern ist phantastisch und gleichzeitig so real, so wirklich, so sehr im heutigen Ägypten verankert, dass man als Leser meint, selber dort zu sein. Die Handlung beansprucht nicht, historisch echt zu sein, trotzdem sind viele Persönlichkeiten, Orte und Ereignisse echt. Und das alles ist gewürzt mit Grahams britischem Humor, ohne den so mancher Charakter in den Büchern nur halb so überzeugend wäre.

Als ich, Renate, mit dem Übersetzen begann, konnte ich mit Fantasy nichts anfangen. Ich bin mehr der „realen" Welt zugeneigt. Aber je tiefer ich in die Geschichte eingetaucht bin, desto vertrauter wurde ich mit ihren Personen, und als es nach dem Erscheinen des dritten Bandes erst einmal so aussah, als wäre hier Schluss, haben mir Kate, Alex, Kairo und all die anderen richtig gefehlt. Wie wunderbar, dass dann doch der vierte, fünfte und sechste Band herauskamen und Graham sich sicher ist, dass noch viele weitere Bände folgen werden.

Was für mich, siehe „Macht Bücherübersetzen Spaß?", wieder viele Wochen und Monate Arbeit bedeutet …

Graham Warren - Autor

Graham Warren

Renate Warren - Übersetzerin

Renee Warren

Kontakt

Wir freuen uns, von Ihnen, den Kathryn-Black-Fans, zu hören!

Renate@KathrynBlack.co.uk